Fachreferentin

Quick Links


Für mich ist Ethnologie eher eine Form aufgeklärter Subjektivität, Sympathie und Empathie.

Nigel Barley

Fachspezifische Schulungen

Im Rahmen der Proseminare für Studierende der Ethnologie und Kulturwissenschaft finden regelmässig Einführungen statt (Bibliothekskatalog, Bestände und Fachinformation sowie Elektronische Informations- und Medienangebote).
Die Termine werden hier rechtzeitig bekannt gegeben.

Alle Schulungsangebote

Eine Übersicht zu allen Schulungsangeboten der UB - Einführung zu Semesterbeginn, Schulungen, Führungen, Literaturverwaltung u.a. - finden Sie hier.

Bestände der Universitätsbibliothek

Allgemeines

  • Grundlagenliteratur
  • Nachschlagewerke und Enzyklopädien
  • Zeitschriften, wenn möglich mit Online-Zugriff
  • Bibliographische Datenbanken online im Rechnernetz der Universität: Francis, IBSS, PCI, Web of Science
  • Historische Bestände

Ethnologie

  • Forschungsliteratur, regionale Monographien weltweit
  • wenig  Ausstellungskataloge und Museumsführer
  • wenig Publikationen zur materiellen Kultur

Kulturwissenschaft/Europäische Ethnologie

  • Volkskunde-Theorie
  • Kulturwissenschaftliche Theorien
  • Alltagskultur, Erinnerungskultur (Biographien, Memoiren), Familie (Ehe/Partnerschaft)
  • Soziokulturelle Minderheiten (Jenische, Sinti und Roma)
  • Erzählforschung (Märchen, Sagen, Legenden)
  • Brauchtum (Sitte und Brauch, Trachten), Festkultur, Regionalkultur (Freilichtmuseen)
  • Kleidung und Mode
  • Museumsführer

Afrikastudien

  • Alle Fachreferate erwerben afrikarelevante Literatur aus ihren Fachgebieten.
  • Bibliothek des Afrika-Spezialisten und Entwicklungsexperten Al Imfeld

Sonstige Erwerbungsaspekte:

  • Kontinuität: Auch bei Verschiebungen der Forschungsschwerpunkte an der Universität wird die Grundversorgung mit Literatur zum Gesamtgebiet und zu den Teildisziplinen aufrechterhalten
  • Sprachen: Schwerpunkt Deutsch und Englisch, geringerer Anteil romanische Sprachen
  • bei Zeitschriften bevorzugt Online-Zugriff

Bibliotheken mit ergänzenden Beständen

Basel beherbergt mit dem Swiss Tropical and Public Health Institute, dem Museum der Kulturen Basel, der Mission 21, den Basler Afrika Bibliographien und der Universität eine wohl einzigartige Konzentration von Institutionen mit Bezug zum Kontinent. Bibliotheken, Archive und Museen archivieren wertvolles Kulturgut und bilden so die Grundlage für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Afrika, insbesondere auch der Beziehung Basel/Schweiz - Afrika.   

Im digitalen Zeitalter verlangt es der Forschung nach dem entsprechenden Werkzeug. Um dem gewachsenen Stellenwert des Forschungsstandorts in Bezug auf Afrika Rechnung zu tragen hat man sich, unter der Schirmherrschaft der Universitätsbibliothek Basel, darauf verständigt, alle Sammlungen in einem gemeinsamen Metakatalog zu präsentieren und durchsuchbar zu machen. Das Portal wird dabei neben bibliografischen und archivalischen Sammlungen auch die Objektsammlung des MKB und die Fotosammlungen von Prof. Till Förster (Ethnologisches Seminar der Universität) und des Swiss TPH beinhalten. Neben einfachen Katalogisaten werden im Portal auch digitale Sammlungen (inkl. audiovisueller Medien) zu finden sein. Damit werden erstmals bedeutende Africana-Bestände der fünf grössten Sammlungsinstitutionen mit Afrika-Bezug des Forschungsstandorts in einem Metakatalog erschlossen. 

Für den Forschungsstandort Basel genügt es nicht, nur den Zugriff auf die eigenen Publikationen und Forschungsdaten zu haben. Deshalb soll das Projekt für neue Beteiligungen offen sein. Unsere hochwertige Portallösung stellt niedrige Anforderungen an das Datenmodell und ist wegen des geringen finanziellen Aufwands und der dezentralen Datenverwaltung für die afrikanische Informationslandschaft attraktiv. So kann das Basler Afrika-Portal Institutionen in ressourcenarmen Umfeldern ermöglichen, ihre Sammlungen für ein globales Publikum sichtbar zu machen. Gerade für kleine oder ressourcenarme Institutionen scheint nur ein kooperativer Weg gangbar.

Projektverlauf

2016 - 2018VorplanungDie teilnehmenden Institutionen einigen sich auf ein gemeinsames Projektziel. Die technische Machbarkeit wird geprüft.
2019 - 2020FinanzierungDrittmittelanträge werden erarbeitet und eingereicht.

2021 - 2022

UmsetzungDie erhaltenen Mittel ermöglichen eine zweijährige Projektlaufzeit, mit dem Ziel bis Ende Dezember 2022 ein operatives Portal zu realisieren.

Förderung

Wir danken folgenden Stiftungen für ihre grosszügige Unterstützung:

Carl Schlettwein Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Foundation Oumou Dilly, Freiwillige Akademische Gesellschaft (FAG) Basel,            
UBS Kulturstiftung

Projektpartner

Basler Afrika Bibliographien (BAB), Museum der Kulturen Basel (MKB), Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH), Universitätsbibliothek Basel, Zentrum für Afrikastudien Basel (ZASB)