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Medienmitteilungen

past & post. Fotografie in Archiv und Netz. Ausstellung in der Universitätsbibliothek Basel, 19. August bis 19. Oktober 2022

Die Ausstellung bringt moderne und historische Fotografie miteinander in einen Dialog: Konzeptionell gestaltete Bildwerke der zeitgenössischen Fotokünstler*innen Thi My Lien Nguyen und Simon Tanner treffen auf Bilder des Basler Pressefotografen Hans Bertolf (1907-1976). Im Fokus steht unter anderem die Frage, wie sich der Wandel von Produktion, Distribution und Wahrnehmung von Bildern auf unseren Umgang mit der Fotografie auswirkt.

Das Ausstellung ist ein Kooperationprojekt des Vereins «BelleVue – Ort für Fotografie» und dem Staatsarchiv Basel-Stadt. Sie ist die erste der vierteiligen Serie «Im Bild – archivierte und zeitgenössische Fotografie im Dialog», die von der Christoph Merian Stiftung initiiert wurde. Aufgrund der Pandemie konnte sie der Öffentlichkeit 2020 in den Räumlichkeiten von BelleVue nur kurz präsentiert werden. Nun wird «past & post» in der Universitätsbibliothek Basel erneut gezeigt. Als Gedächtnisinstitution bewahrt die UB Basel verschiedene, historisch gewachsene Fotosammlungen mit Fokus auf Basel, die Universität und ihre Forschung auf.

«past & post – Fotografie in Archiv und Netz» beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit historische Fotografien als eine Art Alltagsgedächtnis dienen können. Zeitgenössische Bildwerke von Thi My Lien Nguyen (*1995) und Simon Tanner (*1983) werden Bildern des Basler Pressefotografen Hans Bertolf (1907–1976) gegenübergestellt, der mit Fotografien aus seiner täglichen Arbeit für die Basler National-Zeitung vertreten ist. Das Ausstellungsteam untersucht und kombiniert die Bildwelten auf vielfältige und auch spielerische Art und stellt dabei folgende Fragen: Wie werden Bilder gelesen? Welche gelangen in das kollektive Gedächtnis – und welche nicht? Welche Assoziationen verknüpft die jüngere Generation mit den älteren Fotografien? Wie sehen Bildarchive der Zukunft aus? Welche Auswirkungen hat die sich verändernde Produktion, Distribution und Rezeption von Bildern auf unseren Umgang mit der Fotografie?

Neben den Fotografien von Hans Bertolf und den Werken von Thi My Lien Nguyen und Simon Tanner bildet Archivmaterial zu den Bildern von Hans Bertolf einen wichtigen Teil der Ausstellung, darunter Kontaktbögen des Filmmaterials, Presseartikel und Bücher. In diesem Kontext werden auch Beiträge von Schüler*innen des Gymnasiums Leonhard präsentiert, die assoziativ und ohne Hintergrundinformationen literarische Texte zu den Fotografien von Hans Bertolf verfasst haben und Zeitzeug*innen befragten.

Kontakt und Information

Nathalie Baumann, UB Basel,
nathalie.baumann@clutterunibas.ch,
T 061 207 62 89

BelleVue – Ort für Fotografie

Der 2011 gegründete Verein versteht sich als Ausstellungs-, Diskussions- und Impulsort für Fotografie, wo gestalterische, künstlerische und inhaltliche Aspekte gleichermassen Beachtung finden und ein hoher Qualitätsanspruch angestrebt wird.

Das Staatsarchiv Basel-Stadt

Als historisches Gedächtnis von Staat und Stadt sichert das Staatsarchiv fast tausend Jahre Geschichte und macht das Handeln von Politik und Behörden sowie das Leben der Stadtbevölkerung nachvollziehbar.

Ausstellungsdauer

19. August bis 19. Oktober 2022

Montag bis Freitag 8.00 bis 20.00 Uhr
Samstag 12.00 bis 20.00 Uhr

Universitätsbibliothek Basel, Schönbeinstrasse 18 – 20, 4056 Basel

Eintritt frei

Presserundgang

18. August, 14 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten: pr-ub@clutterunibas.ch

Bilmaterial

Ausstellung «Lieblingsstücke. Wir zeigen Schätze aus unserer Bibliothek»

«Lieblingsstücke» das sind im Fall dieser Ausstellung 34 Exponate aus den hauseigenen Sammlungen, die von Mitarbeiter*innen der Universitätsbibliothek Basel ausgewählt wurden. Die Motivation für dieses Projekt entstand aus dem Wunsch heraus, den Facettenreichtum ausgesuchter Schätze der Bibliothek einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Die pointiert individuelle Perspektive auf das jeweilige Lieblingsstück lädt zu einer Zeitreise durch die faszinierende Welt unserer Bibliothek ein.

«Habent sua fata libelli» («Bücher haben ihre Schicksale») lautet ein bekanntes lateinisches Sprichwort. Mit Blick auf die neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek Basel liesse sich auch sagen: «Lieblingsstücke haben ihre Schicksale». Die beteiligten Mitarbeiter*innen erzählen, wie sie ihre Schätze entdeckt haben und warum sie für sie etwas Besonderes sind. In diesem Sinne entwickeln die «Lieblingsstücke» ein Eigenleben, das über ihre ursprüngliche Sinnhaftigkeit hinausreicht. Unter ihnen finden sich Inkunabeln und scheinbar unlesbare Briefe, verwitterte Objekte, grossformatige Karten, bewegende Bilder oder Trouvaillen der moderneren Art wie digitale Publikationen oder DVDs.

Besucher*innen entdecken auf ihrem Gang durch die Ausstellung eine byzantinische Evangelienhandschrift aus dem 8./9. Jahrhundert und Autographen von Erasmus von Rotterdam, Wolfgang Amadeus Mozart, Albert Schweitzer oder Robert Walser. Nach einem Szenewechsel ins Paris der wilden Zwanzigerjahre erleben sie den ambitionierten Versuch, die Gesetze der Jazzmusik in Literatur zu übertragen. Sofort ins Auge springen werden ihnen die eindrucksvollen «Heidi»-Aquarelle der Illustratorin Martha Pfannenschmid. Und schliesslich begegnen sie auch Objekten, die man nicht unbedingt in einer Bibliothek erwarten würde, zum Beispiel einem Fussballpokal aus den 1950er Jahren. Auch dieser hat sein ganz eigenes Schicksal.

Die Ausstellung ist eine Eigenproduktion der Universität Basel und wurde von Dr. Yvonne Häfner kuratiert. Gestaltet wurde sie von Ranger Design Stuttgart.

Kontakt und Information

Dr. Yvonne Häfner
Kuratorin der Ausstellung
061 207 29 93
yvonne.haefner@clutterunibas.ch

Trailer zur Ausstellung

Ausstellungsdauer

1. April bis 22. Juni 2022

Montag bis Freitag 8.00 bis 20.00 Uhr
Samstag 12.00 bis 20.00 Uhr

Universitätsbibliothek Basel, Schönbeinstrasse 18 – 20, 4056 Basel

Bilmaterial

Visual Lieblingsstücke

Foto: Universitätsbibliothek Basel, Johann Frick

Visual Lieblingsstücke

Foto: Universitätsbibliothek Basel, Johann Frick

Visual Lieblingsstücke

Foto: Universitätsbibliothek Basel, Corinne Kramer

Die Comites Latentes umfassen 212 Handschriften, die einen Zeitraum vom 6. bis ins 20. Jahrhundert abdecken. In den 1960er Jahren begann Sion Segre Amar (1910–2003) Handschriften unter anderem bei Sotheby's in London zu erwerben. Die heutigen Eigentümer der Handschriften haben einen persönlichen Bezug zu Basel, weshalb die Sammlung als Leihgabe an das Historische Museum Basel gelangt. Gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Basel können neue Forschungsprojekte lanciert und die Handschriften dem Publikum präsentiert werden.

In den 1960er Jahren begann der italienische Autor Sion Segre Amar (1910–2003) Handschriften bei Sotheby's in London zu erwerben. Über die Jahre entstand die Sammlung, die heute als Comites Latentes bekannt ist. Er nannte seine Sammlung Comites Latentes, also versteckte Begleiter, weil er gewisse Exemplare immer mit sich trug, auch auf seinen Reisen. Seit 1977 wird die Sammlung in der Bibliothèque de Genève aufbewahrt, wo sie von Forscherinnen und Forschern untersucht und publiziert wurde. Die Sammlung umfasst 212 Handschriften, die einen Zeitraum vom 6. bis 20. Jahrhundert abdecken, die Mehrheit stammt aus dem Mittelalter, darunter 98 religiöse Handschriften, 47 profane Literatur und 67 Fragmente mit Buchmalerei. Für die Sammlung gibt es kein thematisches Kriterium, sie umfasst Gebetsbücher, religiöse, literarische, administrative und juristische Texte. Viele Handschriften stammen aus Italien oder Frankreich und sind auf Lateinisch verfasst, es gibt aber auch hebräische und griechische Texte sowie kleine Tafeln mit Keilschrift. Nach seinem Tod 2003 erbten seine Kinder Margherita Segre Amar und Emanuel Segre Amar die Sammlung und gründeten 2018 die Comites Latentes Società Semplice. Der historische Wert dieser Sammlung ist unermesslich. Umso mehr bedarf es weiterhin eines professionellen Umgangs mit der Sammlung in der Weiterführung der konservatorischen Arbeiten der Bibliothèque de Genève.

Die Eigentümer wünschen sich, dass die Sammlung erforscht und einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird. Die Universitätsbibliothek Basel hat mit dem Handschriften-Lesesaal die idealen Räumlichkeiten für Forscherinnen und Forscher, die Handschriften unter den üblichen Sicherheitsvorkehrungen ab Frühsommer 2022 einsehen zu können. Deshalb werden die Handschriften in der Universitätsbibliothek aufbewahrt. Es ist geplant, die Sammlung Schritt für Schritt zu digitalisieren und im Internet zur Verfügung zu stellen. Erste Handschriften der Comites Latentes wurden bereits auf Initiative der Bibliothèque de Genève digitalisiert und auf dem Portal e-codices veröffentlicht.

Forschungsprojekte zwischen der Universität Basel, dem Historischen Museum Basel und weiteren Forschern sollen die Handschriften untersuchen und die Resultate der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Die Ergebnisse können als Ausstellung im Historischen Museum vermittelt werden. So spielen die Kompetenzen und Synergien der beiden Partner im Einsatz für die Sammlung perfekt zusammen.

Das Historische Museum Basel und die Universitätsbibliothek Basel sind erfreut über den Entscheid der Eigentümer, die wertvollen Handschriften in ihre Obhut zu geben. Als Leihgabe gehören sie zum Bestand des Historischen Museums Basel, wobei sie in der Universitätsbibliothek aufbewahrt werden. Der Vertrag wurde für eine Laufzeit von mindestens 15 Jahren unterzeichnet, eine Option auf Verlängerung ist enthalten.

Für weitere Informationen:
Eliane Tschudin, Mitarbeiterin Kommunikation, eliane.tschudin@bs.ch, Tel. +41 61 205 86 24.

Fritz Nicolaus Platten bei seiner Arbeit im Schweizerischen Sozialarchiv

Fritz Nicolaus Platten bei seiner Arbeit im Schweizerischen Sozialarchiv. Quelle: Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich

«Befreit Fritz Platten aus den Kerkern Stalins», 1. Mai-Demonstration 1948, Zürich.

«Befreit Fritz Platten aus den Kerkern Stalins», 1. Mai-Demonstration 1948, Zürich. Quelle: Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich

Fritz Platten mit seinem berühmten Schlapphut.

Fritz Platten mit seinem berühmten Schlapphut. Quelle: UB Basel, NL 340, 2005,03H, Nr. 127

Fritz Platten mit Genossenschafter*innen in Nowa Lawa (Russland), 1920er.

Fritz Platten mit Genossenschafter*innen in Nowa Lawa (Russland), 1920er. Quelle: UB Basel, NL 340, 2005,03H, Nr. 130

Fritz Nicolaus Platten mit seinem Halbbruder Georges Platten in Moskau, 1991.

Fritz Nicolaus Platten mit seinem Halbbruder Georges Platten in Moskau, 1991. Quelle: UB Basel, NL 340, 2005,03H, Nr. 75

Freihandmagazin

Freihandmagazin UB Hauptbibliothek

Foyer

Foyer UB Hauptbibliothek

Lernzentrum UB Hauptbibliothek

Lernzentrum UB Hauptbibliothek

Treppenhaus UB Hauptbibliothek

Treppenhaus UB Hauptbibliothek

Recherche UB Hauptbibliothek

Ausleihe und Recherche UB Hauptbibliothek

Familienzimmer

Familienzimmer UB Hauptbibliothek

Basiliensia-Leseecke UB Hauptbibliothek

Basiliensia-Leseecke UB Hauptbibliothek

Lounge UB Hauptbibliothek

Lounge UB Hauptbibliothek

Parlatorium UB Hauptbibliothek

Parlatorium UB Hauptbibliothek

Zeitschriftenmagazin UB Hauptbibliothek

Zeitschriftenmagazin UB Hauptbibliothek

Ré Soupault, Selbstportrait

Ré Soupault, Tunesien, 1939. Foto_Unbekannt. ©2021 VG Bild-Kunst Bonn, Manfred Metzner

Ré Soupault, Selbstportrait 1950

Ré Soupault, Selbstportrait. Basel 1950.©2021 VG Bild-Kunst Bonn, Manfred Metzner

Ré Soupault, Selbstportrait 1939

Ré Soupault, Selbstportrait. Tunis 1939. ©2021 VG Bild-Kunst Bonn, Manfred Metzner

Ré Soupault Transformationskleid

Transformationskleid von Ré Soupault, Entwurf 1930, 2010 nachgeschneidert vom Kostümatelier des Nationaltheaters Mannheim, Foto_Kunsthalle Mannheim

Umbau Visualisierung

Bild: Schröer Sell Architekten, Basel

Umbau Visualisierung

Bild: Schröer Sell Architekten, Basel

Umbau Visualisierung

Bild: Schröer Sell Architekten, Basel