Otto Kleiber

Bibliotheksvitrine im Historischen Museum Basel

Briefe von Exilautor*innen aus dem Archiv Otto Kleiber

Verlängert bis 27. Juni 2021
Historisches Museum Basel

Während der nationalsozialistischen Herrschaft erschienen im Feuilleton der Basler National-Zeitung zahlreiche Veröffentlichungen von Autor*innen, die aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei exiliert waren.

Die Universitätsbibliothek Basel präsentiert in der kleinen Bibliotheksvitrine im HMB ausgewählte Zeugnisse aus der reichen Brief- und Autografensammlung Otto Kleibers (1883–1969), der von 1919 bis 1953 bei der National-Zeitung als Feuilletonredakteur tätig war.

Die Briefe von Else Lasker-Schüler, Max Brod, Alfred Döblin, Erika Mann und anderen Schriftsteller*innen an Otto Kleiber geben Einblick in die schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen im Exil. Gleichzeitig weisen sie auf eine Kontinuität literarisch-publizistischen Schaffens hin und zeigen, dass das Feuilleton der grössten Basler Tageszeitung in den Jahren 1933 bis 1945 ein bedeutender Publikationsort des deutschsprachigen Exils war.

Portrait Adolph Goldschmidt

Wissenschaft als Leben und das Basler Exil

Der Nachlass des Kunsthistorikers Adolph Goldschmidt

25. Januar–25. April 2020
Universitätsbibliothek Basel, Ausstellungsraum, 1. Stock

Adolph Goldschmidt (1863–1944) hat die Kunstgeschichte als akademische Disziplin durch seine Forschungen und Lehrtätigkeit in Europa und den USA entscheidend mitgeprägt. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft musste er 1939 von Berlin nach Basel emigrieren, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte. Ein Grossteil seines wissenschaftlichen Nachlasses wird daher in der Universitätsbibliothek Basel bewahrt. Die Ausstellung gibt anhand des Nachlasses einen Einblick in die Forschung und Arbeitsweise eines international renommierten Kunsthistorikers.

Die Ausstellung ist unter Mitarbeit von Studierenden des Fachbereichs Kunstgeschichte entstanden.