Ré Soupault

Ausstellung in der UB Hauptbibliothek

Ré Soupault - «Es war höchste Zeit...». Eine Avantgardekünstlerin in Basel

21. Mai bis 15. September 2021

Ré Soupault (1901 – 1996), als Meta Erna Niemeyer in Pommern geboren, erfindet sich in ihrem Leben mehr als einmal neu. Die Bauhaus-Schülerin wird Teil der Avantgarde in Berlin, Mode-Designerin in Paris, Fotografin in Tunis, Journalistin in New York – und nach Jahren des Exils Übersetzerin und Radioessayistin in Basel und Paris. In ihrem Leben spiegeln sich exemplarisch die Schwierigkeiten einer nach Unabhängigkeit strebenden Frau im 20. Jahrhundert, ebenso wie die politischen Verwerfungen der Epoche.
Die Ausstellung folgt den zentralen Bereichen von Ré Soupaults Leben und Schaffen. Ein Hauptgewicht wird auf die Lebensumstände ihrer Basler Jahre von 1948 bis 1958 gelegt. Eine besondere Rolle spielte dabei die Universitätsbibliothek als Aufbewahrungsort wertvoller Manuskripte von Romain Rolland.

ÖFFNUNGSZEITEN
21. Mai bis 15. September 2021
Montag bis Freitag 8.00 – 19.00 Uhr
Samstag 12.00 – 17.00 Uhr

Peter Ochs

Bibliotheksvitrine im Historischen Museum Basel

Die Textwerkstatt von Peter Ochs-Vischer (1752–1821)

18. Juni bis 14. November 2021
Historisches Museum Basel

Peter Ochs-Vischer ist der bedeutendste Basler Politiker und Staatsmann des 18. Jahrhunderts. Seine zu seiner Zeit revolutionären Ideen von der rechtlichen und politischen Gleichheit aller Menschen bilden heute die selbstverständliche Grundlage der Schweizer Demokratie.
Aus Anlass des 200. Todestages von Peter Ochs am 19. Juni 2021 stellt die Universitätsbibliothek – parallel zur kleinen Ausstellung «Menschenrechte und Revolution» des Historischen Museums – erstmals Manuskripte der von Ochs verfassten «Geschichte der Stadt und Landschaft Basel» aus, die ihr 1867 von Ochs’ Sohn Eduard His-Vischer geschenkt wurden. Das im Druck achtbändige Werk ist die erste auf Archivrecherchen beruhende wissenschaftliche Kantonsgeschichte Basels.
Die Präsentation gibt den Blick frei auf den Schreibtisch von Peter Ochs. Sie veranschaulicht die schwierige Entstehungsgeschichte des Werkes, die sich über mehr als vier Jahrzehnte hinzog. Ochs schrieb insgesamt drei Fassungen. Die Manuskripte zeigen, wie Ochs nicht nur mit Feder und Tinte, sondern auch mit Messer, Nadel und Zwirn an seinen Manuskripten arbeitete.